Zukünftige medizinische Versorgung in Steinbergen gefährdet Dr. Andreas Schramm geht nächstes Jahr in den Ruhestand
Der Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer unterstützt das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Steinbergen, baldmöglichst wieder einen Hausarzt im Dorf zu haben
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| Augfmerksamer Zuhörer Otto Deppmeyer MdL |
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Steinbergen. Einen Arzt nach Steinbergen zu lenken, das versucht Dr. Schramm schon seit etwa einem Jahr. Bisher ohne Erfolg und auch mit wenig Aussicht in der Zukunft einen geeigneten Hausarzt zu finden.
Wenig Hoffnung machte auch der Vertreter der Kassenärzlichen Vereinigung Dr. Bernhard Spreck den Teilnehmern der Veranstaltung im "Steinberger Hof".
"Da im Landkreis Schaumburg die Überversorgung bei 118 Prozent liege, kann ich nichts für Sie tun, ich habe wirklich keinen Arzt für Sie".
Von einem Hoffnungsschimmer berichtete Otto Deppmeyer MdL:
Mit einem bundesweit einmaligen Förderprojekt will Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) angehende Mediziner für den Job als Hausarzt auf dem Land begeistern. Ab diesem Herbst erhalten Studenten, die in ihrem praktischen Jahr 16 Wochen bei einem niedergelassenen Hausarzt arbeiten, 400 bis 600 Euro monatlich vom Land. Die Förderung liegt höher, je schlechter eine Gegend mit Hausärzten versorgt ist. Bei einem Versorgungsgrad von 95 Prozent oder mehr sind es 400 Euro monatlich. Bei einem schlechteren Versorgungsgrad sind es 600 Euro.
aktualisiert von Walter Klemme, 09.08.2010, 19:15 Uhr |