Minister lobt Engagement von Volvo in Hameln
Laumann-Besuch: CDU-Wahlkampf im Glanze des heimischen Straßenbaumaschinenproduzenten
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| NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (3.v.re.) lässt sich bei Volvo (ABG) an einem Modell die Funktionen eines Asphaltfertigers vorführen; neben ihm General-Manager Udo Heukrodt und Landtagskandidat Otto Deppmeyer (2.v.re.). Foto: Dana |
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Hameln (mafi). Der Hamelner Straßenbaumaschinenproduzent Volvo macht weiterhin glänzende Geschäfte. Das betonte der General-Manager von „Volvo Construction Equipment“, Udo Heukrodt, gestern während eines Betriebsbesuches von Karl-Josef Laumann, Arbeits- und Sozialminister Nordrhein-Westfalens. Der CDU-Politiker war von seinen wahlkämpfenden Hamelner Parteifreunden eingeladen worden, den inzwischen größten gewerblichen Arbeitgeber in der Rattenfängerstadt zu besichtigen. Laumann, selbst gelernter Maschinenschlosser, betonte – vielleicht auch mit Blick auf das BHW: „Die Wertschöpfung liegt in der Produktion. Es wäre falsch, nur auf den Dienstleistungssektor zu setzen.“ CDU-Landtagskandidat Otto Deppmeyer versprach dem Vorzeigeunternehmen an der Kuhbrückenstraße deshalb politische Unterstützung zum Umsetzen der Expansionspläne. „Die gewerblichen Arbeitsplätze sind dringend nötig.“ Die CDU wolle helfen, alle Hürden zu überwinden.
Heukrodt erklärte, wie schwierig es sei, für den Produktionsausbau das nötige hochqualifizierte Personal zu finden. Dabei bilde Volvo in Hameln bereits überdurchschnittlich aus, setze auf enge Kontakte zu den lokalen Schulen und auf einen Studium-Praxisverbund bei der Ingenieurs-Ausbildung. Laumann lobte dieses Engagement und sagte „aus Erfahrung“: „Eigene Lehrlinge werden zu guten Facharbeitern.“ Und zwei Drittel der Ingenieure hätten zuvor eine Facharbeiterausbildung absolviert. Kritisch merkte der Minister an: „Viele Betriebe hatten ihre Lehrlingsausbildung stark zurückgefahren. Dadurch gibt es nun einen Fachkräfte- und Ingenieursmangel.“
Volvo in Hameln, die frühere ABG, baut im 24-Stunden-Schichtbetrieb vor allem Asphaltfertiger, Walzen und Fräsen für den Straßenbau. Diese sind weltweit im Einsatz und für ihre hohe Qualität bekannt. „Manche sind seit mehr als 20 Jahren im Einsatz“, schilderte Heukrodt.
aktualisiert von Walter Klemme, 11.01.2008, 11:06 Uhr |